Menu
Tablet menu
A+ A A-

Jana Inas Mama Blog

Müssen wir uns Frauen immer noch rechtfertigen?

janainaarbeitAb und zu lese ich Kommentare wie "hast du noch Zeit für deine Kinder?" oder "bist du überhaupt noch zu Hause?". Ich bin eine Frau, die Mutter und Ehefrau ist und gleichzeitig arbeiten geht. Ist das schlimm?

Wenn ich die Kommentare in meinen Social Media Kanälen lese, muss ich mich meistens zurück halten, um keine unsympathische Antwort zu schreiben. In welcher Welt leben wir denn? Müssen sich Frauen immer noch rechtfertigen, weil sie Mutter sind und gleichzeitig Karriere machen? Soweit ich weiß, wird mein Mann nicht gefragt wann er zu Hause ist. Die meisten die so etwas schreiben, haben wahrscheinlich keine Ahnung wie ein Alltag einer Frau aussieht, die alles managen muss.  Sie wissen nicht, wie schwierig das für uns ist immer „Tschüss“ sagen zu müssen und sich ständig Vorwürfe zu machen weil Mama wieder arbeiten geht.

Die Arbeitszeiten eines Künstlers sind nicht immer konstant - mal arbeiten wir morgens, mal abends, mal auch am Wochenende. Aber was viele nicht wissen ist, dass ich alles mögliche mache, um jede Minute bei meiner Familie zu sein. Wenn ich früh anfange, fliege ich halt mit der ersten Maschine damit ich am Abend davor meine Kinder ins Bett bringe. Und nach einem langen Tag fliege ich mit der letzten Maschine zurück damit ich am nächsten Tag meine Kinder aufwecken und zur Schule und zum Kindergarten bringen kann. Ob ich müde werde oder mir sehr viele Stunden Schlaf fehlen ist mir in dem Moment egal. Ich will einfach bei meiner Familie sein.

Jede Mutter oder jeder Vater tut was er kann, damit es der Familie immer gut geht. Bei uns sind die Kinder immer an erster Stelle. Geht es ihnen gut - dann geht es uns auch gut. Für mich ist es selbstverständlich arbeiten zu gehen - meine Mama ging immer arbeiten und hat uns dadurch alles ermöglicht. Wir blieben oft den ganzen Tag alleine zu Hause weil sie arbeiten musste. Hat das mir oder meinem Bruder geschadet? Auf keinen Fall. Im Gegenteil - meine Mutter ist ein riesen Vorbild für mich! Ich habe von ihr einiges gelernt, unter anderem, dass auch Frauen ihren Partner mit Arbeit und Fleiß unterstützen können und sollen.

Ich zeige euch bei Instagram und Facebook einiges aus meinem Alltag. Meine Kinder und mein zuhause zeige ich jedoch nicht und nur weil ihr meine Kinder nicht auf Bildern seht, bedeutet das nicht, dass sie nicht dabei sind oder nicht versorgt werden. Für mich ist meine Familie das Wichtigste überhaupt. Und alles, was wir machen, machen wir für sie. Und ich bin mir sicher, dass der Alltag von einigen von Euch nicht viel anders aussieht, oder liebe WorkingMoms? ⯑

Mutti, YouTuber und Tutorials - passt das alles überhaupt zusammen?

fayesbildAls ich letztens bei der Ernstings Family Modenschau „Faye Montana“ kennengelernt habe musste ich tatsächlich wieder mal über die digitale Welt nachdenken, die wir alle gerade erleben. Für alle die sie nicht kennen, Faye ist ein 13 jähriges Mädchen, YouTuberin mit unzähligen Follower.

Es gibt so viele YouTuber, die alle möglichen Tutorials und Filme posten, die im Besten Fall von Millionen von Menschen gesehen werden. Die meiste von Ihnen sind noch nicht mal 18 Jahre.

Momentan zählt sowieso nur, wie viele Follower man hat - ob man auf Facebook, Instagram und Snapchat aktiv ist...

Ich bin ein Mensch, der gerne auf Facebook und Instagram aktiv ist. Ich poste regelmäßig Bilder und habe wirklich Spaß damit in Kontakt mit meiner Community zu bleiben. Meine Zeit dafür ist manchmal gering - ich habe ja ein Haus, einen Ehemann, 2 Kinder, einen Job und einen Hund. Zeit für Snapchat und YouTube bleibt zurzeit nicht übrig, was für mich völlig in Ordnung ist. Und auch, wenn ich bei YouTube aktiv sein möchte - ich wüsste gar nicht genau, wie das geht. Ich schaue mir natürlich Videos bei YouTube an aber ich wüsste zum Beispiel nicht, wie man da ein Video hochladen sollte. Muss ich mich dafür schämen? NEIN! Ich bin 40 und muss mich wie viele andere, in meinem Alter, mit dieser neuen digitalen Welt anfreunden und das ganze lernen. Dier junge Generation braucht diese Eingewöhnungsphase nicht, für die ist es normal, sie werden damit groß.

Wollen sie lernen sich zu schminken, schauen sie sich einen MakeUp Tutorial an. Wollen sie Tricks für ein Spiel wie Clash Royal herausfinden, schauen sie sich YouTuber an, die dies in selbstgemachten Videos erklären. Faszinierend ist das schon - aber benutzen auch wir Muttis die Plattform?

Die Antwort ist JA! Ich habe mir tatsächlich vor kurzem zum ersten Mal einen Tutorial  angeschaut. Ich wusste nicht, wie ich meinen IPad Stift richtig benutze und nachdem ich Gott und die Welt danach gefragt habe und keiner mir helfen konnte, gab ich nach und suchte bei YouTube nach einem Tutorial. Und nach 5 Minuten wusste ich, wie dieser Stift funktioniert. Ich war total begeistert und konnte auf einmal verstehen, warum unsere Kids ebenfalls so fasziniert davon sind.

So richtig kenne ich mich immer noch nicht mit den YouTubern aus aber ich versuche Gas zu geben.  Letztens schickte mir mein Mann ein Bild mit zwei Jungs. Schönes Bild aber ich hatte keine Ahnung wer die zwei sein sollten. Tja, aufgeklärt wurde ich von einem 8 jährigen: "Das sind die Lochis!". "Lochis?". "Ja, sie sind YouTuber, haben eine CD und Millionen Followers. Sie sind richtig krass!".

Alles klar, Mutti googelte schnell die „Lochis“  und ich war mehr als überrascht, was für eine Monster Community diese zwei Brüder haben. Die Kinder lieben sie! Und dadurch bin ich ein Stückchen weiter in meiner neuen digitalen Welt angekommen. Folgen tue ich Ihnen trotzdem nicht - da bleibe ich lieber bei meinen Mode Kolleginnen in meiner Altersklasse. Aber falls ich die „Lochis“ irgendwann mal treffe, weiß ich jetzt, dass ich unbedingt für zu Hause Autogramme holen muss.

Kinderernährung, Superfoods & Co - ist das auch bei Euch ein wichtiges Thema?

Diese ganzen Diskussionen um das Thema Kinder und Ernährung sind natürlich sinnvoll – im Endeffekt will jeder nur das Beste fürs eigene Kind aber manchmal übertreiben wir auch – finde ich persönlich. Wisst ihr noch, wie es bei uns war als wir klein waren?

Ich erinnere mich gerne an meine Kindheit. Früher haben unsere Eltern und Großeltern wenig auf die eigene Ernährung als auch auf die Ernährung ihrer Kinder geachtet. Wir tranken morgens Kakao, aßen Kuchen bei Oma und fanden das alles komplett normal. Klar aßen wir auch viel Obst und Gemüse, aber die Sorge unserer Eltern waren einfach anders. Nein, ich will hier nicht beurteilen, ob das richtig oder falsch war, aber wir sind tatsächlich fast alle so groß geworden, weil unsere Eltern nicht viel über Ernährung & Co wussten. Heute hingegen wird das Thema Ernährung immer wichtiger. Ob in Magazinen, im Supermarkt oder in sozialen Medien – Überall begegnet man Superfoods, gesunden Rezepten und Co.

Ich selber habe meine Ernährung in den letzten Jahren viel verändert. Heutzutage lege ich Wert auf Superfood, trinke gerne einen grünen Smoothie und esse täglich Chia-Samen in meinem Joghurt. Ich will gesund leben und das bringe ich meinen Kindern ebenfalls bei! Von vorne an habe ich unseren Kindern alles angeboten – ich bin fest davon überzeugt, dass das die beste Lösung für eine gesunde Essensgewohnheit ist. Als Mutter mache ich mir natürlich Gedanken über eine ausgewogene Ernährung für meine Kinder. Aber super streng bin ich nicht und möchte ebenfalls nicht alles verbieten. Aber glaubt mir, ein Eier-Banane-Haferflocken-Pancake kann genauso lecker sein, wie ein "normaler" Pancake. Rohkost gehört bei uns zum täglichen Essen und Obst ist wunderbar für zwischendurch - und wenn ein Kind sowas von vorne an lernt, kennt es das nicht anders.

Wenn die Kinder von der Schule und dem Kindergarten nach Hause kommen und Lust auf einen leckeren Snack haben, dann bekommen sie das von mir. Es ist schön zu wissen, dass auch Kultprodukte wie beispielsweise FruchtZwerge sich immer mehr an den Wünschen ernährungsbewusster Eltern orientieren. So besitzen die neuen FruchtZwerge weniger Fett und Zucker als früher und dank vieler Nährstoffe liefern sie Kindern zudem Energie für den Tag. Dadurch sind sie ein super Snack für zwischendurch, den meine Kinder lieben und den ich ihnen ganz ohne schlechtes Gewissen gebe.

Was zählt ist eine gesunde Mischung - eine balancierte Ernährung, viel Bewegung und Freude beim Essen! Zaubert aus Sandwiches tolle Gesichter, behaltet die FruchtZwerge Becher zum gemeinsamen Basteln, fahrt zusammen Fahrrad und macht alle zwischendurch eine Wasser-Trink-Pause. Aber übertreibt nicht - lasst die Kinder Spaß haben und selber verstehen, was gesund ist.

So sind wir doch alle groß geworden, oder nicht? ;)

#sponsored

Und was willst du denn deinen Kindern beibringen?

Jana Ina bei Riverboat,MDRIn der Sendung "Riverboat" haben wir irgendwann darüber gesprochen, wie schwierig Kindererziehung sein kann. Ein Gast wurde gefragt, welche Werte er seinen Kindern mit auf den Weg geben möchte. Habt ihr Euch das auch schon gefragt? Klar wollen wir, dass Kinder Manieren und Respekt lernen. Aber was ist wirklich wichtig? Was macht einen Mensch aus? Wie kriegen wir es hin, dass Kinder irgendwann anständige Erwachsene werden und ein tolles Leben ohne Abstürze oder ernsthafte Probleme führen können?

Gestern war ich ehrlich gesagt schockiert zu sehen, dass US Serien-Star Misha Barton in ihrem Garten komplett durchgedreht ist. Ein junges hübsches Mädchen, das in einer beliebten Tennie-Serie spielte und eigentlich glücklich sein sollte. Aber warum stürzen sie alle ab? Und sie ist nicht die Einzige. Britney rasierte sich den Kopf aus Verzweiflung, Justin Bieber schlägt Paparazzis, Paris Jackson läuft heulend von Fotografen weg. Klar nehme ich hier krasse Beispiele aber auch wenn in dieser Dimension – würde das Ganze nicht vielleicht mit einer gesunden Familienbasis besserlaufen?

Ich möchte meinen Kindern beibringen, dass die Familie immer die Nummer eins ist. Das egal, was passiert ist, wir immer für sie das sein werden. Und das wir immer zusammen halten. Natürlich sind Freunde wichtig - auch ich möchte meine nicht missen. Aber Freunde kommen und gehen. Deine Familie bleibt. Deswegen essen wir Sonntags immer bei meinen Schwiegereltern, fliegen jedes Jahr nach Brasilien zu meiner Familie und verbringen alle so viel Zeit zusammen wie möglich. Klar haben Kinder manchmal keine Lust dazu und sind bockig. Auch ich dachte manchmal als Kind, dass es total langweilig ist schon wieder zu Oma zu gehen. Aber heutzutage bin ich froh, dass ich diese Momente hatte. Meine Oma war so wichtig für mich und es vergeht kein Tag in dem ich nicht an sie denke - und dafür bin ich meiner Mutter dankbar.

Wir müssen bei Kindern immer dran bleiben und dürfen nicht aufgeben. Klar ist zweifeln erlaubt - welche Eltern fragen sich nicht, ob sie das Richtige tun? Aber aufgeben darf man nie. Kinder brauchen uns - sowie wir ebenfalls unsere Eltern brauchen. Und wir sollten immer auf unser Bauchgefühl hören - natürlich gibt es viele Erziehungsbücher und Ratgeber aber im Endeffekt wissen wir Eltern doch selber, was für unsere Kinder am Besten ist.

Social Media

FOLGT JANA INA AUF
IHREN SOCIAL MEDIA KANÄLE!

FB f Logo blue 29 Facebook
instagram Instagram
twitter Twitter