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Kinder in Rio

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 logoJana Ina unterstützt die Soforthilfe für die Opfer der Regenkatastrophe in Nova Friburgo, Teresópolis und Petrópolis / Brasilien

Helfen Sie gemeinsam mit Kinder in Rio e.V. (vormals Kinderdorf Rio e.V.), Oberhausen

  manhaus

Stundenlange Wolkenbrüche verwandelten die Gebirgsregion nördlich von Rio de Janeiro, in kurzer Zeit in eine Schlammwüste. Neben dem Anbau von Obst und Gemüse ist der Tourismus normalerweise die wichtigste Einnahmequelle in der Region. Die Städte Nova Friburgo, Teresópolis und Petropolis haben schon über 600 Tote zu beklagen.

Besonders in Nova Friburgo stürzten große Schlammlawinen mit einer gewaltigen Kraft ins Tal, so dass ganze Häuser mitgerissen wurden und die Region teilweise in Trümmern liegt. Niemand weiß, wie viele Menschen noch unter dem Geröll begraben sind.

In der Stadt Nova Friburgo, die am stärksten betroffen ist, engagiert sich seit über 40 Jahren das Sozialwerk Kinderdorf Rio e.V. aus Oberhausen. In den dortigen Kinderdörfern fanden bereits Hunderte von notleidende Kinder und Jugendliche ein neues Zuhause, heute werden darüber hinaus viele dieser Kinder in ihren Ursprungsfamilien betreut. Mit der Errichtung von Familienzentren (Kindertagesstätten) leistet Kinderdorf Rio zudem eine sinnvolle Arbeit in der Betreuung von Kleinkindern sowie in der Familienarbeit.

In Petrópolis ist die Gemeinde am Contorno besonders betroffen, wo Kinderdorf Rio vor fünf Jahren ein Gemeinschaftszentrum und eine Kindertagesstätte errichtete.

Franz Hillebrand, Geschäftsführer von Kinderdorf Rio berichtete: „Leider haben wir noch keine umfassenden Informationen, ob alle von uns betreuten Kindern und deren Familien verschont geblieben sind. Immer noch sind viele Orte von der Außenwelt abgeschnitten, die Strom- und Telefonleitungen sind vielerorts beschädigt, so dass keine Kommunikation möglich ist. Unsere Sozialassistenten haben sich auf den Weg gemacht, um die Familien zu besuchen und ihnen Lebensmittel zu bringen, leider schaffen sie es zumeist nicht, überhaupt in die entlegenen Ortschaften zu kommen und wenn doch finden sie viele Häuser verschüttet vor und die Familien sind nicht mehr da. Die Ungewissheit, ob sie nun gestorben sind oder nur zu Angehörigen geflüchtet sind, ist kaum zu ertragen…. Unerträglich ist auch der unbändige Gestank, der sich über die ganze Stadt ausbreitet, berichten unsere Mitarbeiter.“

Laut Angaben des Zivilschutzes benötigen über 14.000 Menschen dringend Hilfe, viele haben ihr ganzes Hab und Gut verloren.

Viele Häuser werden in der Bergregion ohne Baugenehmigungen an steilen Hängen gebaut. Gerade der armen Bevölkerung bleibt oftmals nur ganz oben Platz, um ihre kleinen Häuser zu bauen.

Derzeit ragen nach den gewaltigen Regenmassen abgespülte Felsen hervor, große lose Felsbrocken stellen eine Gefahr dar, auch Schlammlawinen können wieder losbrechen, so dass viele Menschen noch immer nicht in ihre Häuser zurückkehren können.

Kinderdorf Rio hat bereits verschiedene Räumlichkeiten spontan zur Verfügung gestellt (Kinderdorf Centenário und Banquete), um betroffenen Kindern und Familien, die alles verloren haben, vorerst Unterschlupf zu gewähren. Auch ist hier bereits ein Ärzteteam untergebracht, welches erste medizinische Notversorgung leistet.

„Zur Zeit helfen wir bei der Indentifizierung möglicher Opfer“, so Franz Hillebrand. „Dies ist nicht leicht, da das zentrale Büro von Kinder in Rio e.V. (vormals Kinderdorf Rio e.V.) in Nova Friburgo von der Katastrophe direkt betroffen ist. Nach der Zerstörung der Computer-Hardware und weiterer Bürogegenstände, sind wir dabei, unsere Datenbestände, so auch die Daten und Adressen aller von uns betreuten Kinder zu retten. Hier können wir zum Glück mit unseren Datenspeicherungen aus dem Büro in Oberhausen helfen.“

schrott kind

Die brasilianischen Partner berichten, dass besonders dringend Decken, Kleidung, Lebensmittel, Trinkwasser und Medikamente benötigt werden. Der Verein hat bereits mit finanzieller Unterstützung sowie der Bereitstellung von Arbeitskräften und Material z.B. Fahrzeugen begonnen. Mit Vertretern aus den Stadtteilen und der Kirche werden die Zuteilungen der Sachspenden koordiniert, damit die Familien, die die Hilfe besonders dringend benötigen, die Güter auch sofort bekommen. Wer Sofort-Hilfe leisten möchte, kann dies tun unter:

Kinder in Rio e.V. (vormals Kinderdorf Rio e.V.), Brücktorstr. 139 a, 46047 Oberhausen, Tel. 0208/874530 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!www.kinderdorf-rio.de

Stichwort „SOS Friburgo“ (Bank im Bistum Essen , Konto Nr.: 28 282 - BLZ: 360 602 95).

Kinder in Rio e.V. (vormals Kinderdorf Rio e.V.) darf das DZI-Spendensiegel führen! Ein verantwortungsvoller Umgang mit den anvertrauten Spenden ist damit geprüft und gesichert!

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